Klinische Psychologin - Mag. Katrin Zoncsich - Hietzing / Wien - Biofeedback
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Biofeedback

Biofeedback ist eine wissenschaftliche Methode, mithilfe derer man lernt unbewusst ablaufende Körperfunktionen (z.B. Pulsfrequenz, Muskeltonus, Atem, Schweißsekretion, u.v.m.) willentlich zu beeinflussen. Die Beschwerden vielfacher Krankheitsbilder lassen sich auf diese Weise lindern bzw. beseitigen. Nebenwirkungen treten dabei keine auf.
Mittels Sensoren, die an den betreffenden Körperregionen angebracht werden, kann man die autonomen Funktionen des Körpers auf den Computerbildschirm übertragen. Die Veränderungen der Körpervorgänge, durch willentliche Beeinflussung der Gedanken, Emotionen, Entspannung oder Stress, werden auf diese Weise sichtbar gemacht. Die sofortige Rückmeldung (Feedback) ermöglicht den Klienten eine schnelle Wahrnehmung der ablaufenden Vorgänge und aktive Beeinflussung in die gewünschte Richtung. Die damit neu erlernten Fähigkeiten können dauerhaft zur Erhöhung bzw. Rückerlangung der Gesundheit genutzt werden.

Biofeedback – Einsatzmöglichkeiten

Das Anwendungsgebiet ist sehr vielfältig. Häufigsten Einsatz erfährt diese Methode in den Bereichen Psychosomatik, Schmerztherapie und Rehabilitation von Muskeln. Die Wirksamkeit ist vielfach durch kontrollierte Studien und Metaanalysen erbracht worden.

Übersicht über Anwendungsgebiete:

Stress & Burnout

Angst & Panik

Schmerz

Depression

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Bluthochdruck

Schlafstörungen

ADHS

Verstopfung

Reizdarmsyndrom

Inkontinenz

Erektile Dysfunktion

Entspannungstraining

Kopfschmerzen

Nackenverspannung

Biofeedback & Inkontinenz

Eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur kann beispielsweise nach einer Schwangerschaft zu Inkontinenz führen. Bei Männern kann sich die Fehlfunktion der Muskulatur auch in Form einer erektilen Dysfunktion zeigen. Dies ist für die Betroffenen oftmals sehr belastend und mit Schamgefühl besetzt, weshalb manche niemals einen Arzt aufsuchen.

Biofeedback hat sich bei vielfältigen Beckenbodenbeschwerden bewährt und ist laut Studien bestens zur Behandlung von Inkontinenz geeignet.

Mithilfe von Vaginal- oder Anal-Elektroden wird die Muskelspannung im Beckenboden gemessen und dem Klienten bildhaft rückgemeldet. Auf diese Weise lässt sich der richtige Bereich der zu trainierenden Muskulatur lokalisieren und die Wirkung der Anspannungs- und Entspannungstechnik mitverfolgen.